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Badewanne einbauen ▷ Diese Schritte sind zu beachten

Das Bad bildet für viele Verbraucher heute einen Ort des Rückzugs und der Entspannung. Da ist es kein Wunder, wenn Möbel und Einrichtungsgegenstände dem neuesten Stand entsprechen und eine hochwertige Ausstattung haben sollten. Die Badewanne stellt in vielen Bädern den Mittelpunkt des Raumes dar. Einfach abtauchen, die Seele baumeln lassen und den Duft eines wohltuenden Schaumbades genießen: Dies ist für viele Verbraucher der Höhepunkt des Genusses. Für Heimwerker ist das “Badwanne Einbauen” ein sehr schönes Projekt, um die eigenen Wünsche an die Wanne optimal umzusetzen.

Badewanne einbauen
Beim Badewanne einbauen vom Groben zum Feinen

Wie die alte Badewanne gegen eine neue Badewanne ausgetauscht wird

In den meisten Bädern ist bereits eine Badewanne vorhanden, die, nach alter Bauweise, vielleicht aus einem Material hergestellt ist, welches man nicht mehr möchte, oder eine Form aufweist, die den aktuellen Formen der Badewannen nicht mehr entspricht. Wer die alte Wanne ausbauen und eine neue Badewanne einbauen möchte, sollte damit rechnen, dass neben der Badewanne auch ein Teil der Fliesen, die sich um die Wanne herum befinden, entfernt werden müssen. Ebenfalls entfernt werden müssen die Klebereste vom alten Fliesenbelag. Neben einer Unterlage in entsprechender Größe ist dazu das passende Werkzeug notwendig. Dieses gibt es in jedem Baumarkt zu kaufen oder lässt sich sogar ausleihen.

Nach dem Entfernen der Fliesen und der Entsorgung der Wanne muss der Bereich für die neue Badewanne genau ausgemessen werden. Dazu kommen eventuelle Ablagen, die gleichzeitig um die Wanne herum angedacht sind. Stehen die Abstände und die Maße fest, wird die neue Wanne an Ort und Stelle aufgestellt. Besitzt das Modell Füße, werden diese vor dem Aufstellen an die Wanne abgeschraubt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Füße dann später den Wasserabfluss nicht behindern dürfen. Die Wannenfüße sind in der Regel heute verstellbar, das bedeutet, dass nach dem Aufstellen der Wanne diese noch justiert werden, um einen geraden Stand der Wanne zu erreichen.

Der finale Feinschliff beim Badewanne Einbauen

Nach dem finalen Aufstellen der Badewanne kommt als nächster Schritt die Montage der Ab- und Überlaufgarnitur an die Reihe. Nachdem diese zusammengebaut wurde, muss als erster Schritt am Überlauf das Innenteil verschraubt und dann das Drehrad aufgesetzt werden. Danach wird am Abflussloch ein Dichtring eingesetzt und der zum Lieferumfang der Garnitur gehörende Siphon mit dem oberen Ablaufventil verbunden werden.

Die bereits an Ort und Stelle aufgestellte Wanne wird als nächster Schritt mit speziellen Wannenleisten an der Wand montiert. Bevor dies geschieht, wird der untere Rand der Wanne mit einem Bleistift an der Wand angezeichnet, wichtig ist hier ebenfalls das Verwenden einer Wasserwaage. Beim späteren Montieren der Wannenleisten muss darauf geachtet werden, dass sich der obere Wannenrand dann später in den Leisten festklemmen lässt.

Dann wird der Wannenrand mit einem Dichtband versehen, wodurch eine lückenlose Verbindung zwischen der Wanne und der Wand erreicht werden kann. Es gibt im Handel übrigens fertige Sets, in denen neben den Dichtbändern weiteres Zubehör bereits enthalten ist. Sind die Dichtbänder lückenlos montiert, kommt das Schallschutzband an die Reihe. Dieses ist notwendig, um den durch den Hohlraum hinter der Wanne entstehende Schall abgemindert wird. Das Schallschutzband wird dabei über der Ecke verklebt. Ist dies erfolgt, kann die Badewanne in die Wannenleisten eingehängt werden. Nach der endgültigen Montage der Wanne wird der Ablaufstutzen angebracht.

Für die Rohrverbindung sind HT-Rohre notwendig, die es wie das weitere Zubehör ebenfalls in jedem Baumarkt zu kaufen gibt. Vor dem Verbinden der Rohrelemente sollten diese mit einem speziellen Gleitmittel eingerieben werden, da sie sich so besser verbinden lassen. Danach wird oberhalb des Wannenrandes noch einmal mit einem Fugenmittel gearbeitet, damit die Wanne komplett abgedichtet ist.

Soll die Wanne jetzt verkleidet werden, gibt es dafür im Handel spezielle Wanneneinbauelemente. Diese müssen vor der Montage auf die Breite und die Höhe zugeschnitten werden. Beachten Sie dabei auch, dass die Wannenschenkelbreite für Montagen von Badewanneneinstiegshilfen eine Rolle spielen könnte. Die Platten werden mit einem Kleber, der für die Elemente ausgelegt ist, verklebt. Nach dem Trocknen des Klebers kann jetzt in einem weiteren Schritt mit dem Verfliesen der Wanne begonnen werden. Die Fliesen werden mit einem ganz normalen Fliesenkleber an den Platten befestigt. Als Alternative sind ebenfalls andere Materialien wie Holz oder Kunststoff als Verkleidung für die neue Badewanne möglich.

Weitere interessante Artikel rund um Renovierung oder Bauen findet ihr übrigens auch unter ImmoNovia.

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